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Die besten Wanderungen und Touren in Sri Lanka

Naturbegeisterte Wanderer werden in Sri Lanka nicht enttäuscht werden, da die Insel viele Möglichkeiten des Wanderns bietet. In der Tat hat Sri Lanka nicht nur paradiesische Strände, sondern auch viele andere Schätze; verschiedene Klimazonen, atemberaubende Aussichten, einladende Wasserfälle zum Schwimmen, Wanderwege inmitten der Teefelder, tropische Wälder, spektakuläre Sonnenaufgänge, endemische Planzenarten und eine Vielzahl von Vögeln… In Sri Lanka sind die Sehenwürdigkeiten zahlreich und die Landschaften abwechslungsreich. Für jeden Geschmack und jedes Niveau ist etwas dabei!

Hier ein kleiner Einblick in einige der berühmtesten Wandergebiete der Insel, vom zentralen Hochland über Regenwälder bis hin zur Tee Region:

Sinharaja Regenwald

Das Sinharaja Reservat, auch Sinharaja Regenwald genannt, ist ein 11.187 Hektar großer Wald im Südwesten der Insel, 60 km südlich von Ratnapura. Dieser Primärregenwald ist alles, was von dem alten Regenwald übrig geblieben ist, der einst einen Großteil von Sri Lanka bedeckte. Dieses Gebiet, welches zwischen 3.614 und 5.006 mm Regen pro Jahr bekommt, wurde 1989 von der UNESCO zum Welterbe erklärt. Es ist auch von weltweiter Bedeutung und seit 1978 als „Biosphärenreservat“ klassifiziert.

Dieser üppige Wald ist ein wahres Highlight für Naturliebhaber, da es viele endemische Arten gibt. So sind mehr als 60% der Bäume im Sinharaja Regenwald endemisch und viele von ihnen gelten als sehr selten. Selbst wenn Sie nicht so sehr an Pflanzen interessiert sind, können Sie diesen tropischen Wald bewundern, wo Sie riesige Bäume (die bis zu 50 m hoch werden können) und eine Vielzahl von wilden Orchideen sehen können. In Bezug auf Wildtiere: Das Reservat enthält die meisten der endemischen Vögel der Insel, es ist ein wahres Paradies für Vogelbeobachter, die hier 20 der 24 endemischen Arten des Landes beobachten können. Außerdem ist die Rate der endemischen Säugetiere, Amphibien, Insekten,  insbesondere Schmetterlinge und sogar bei Reptilien hoch.

Während einer Wanderung im Herzen des Waldes werden Sie sicher Affen sehen, die im Reservat reichlich vorhanden sind. Auf der anderen Seite ist es fast unmöglich, Elefanten zu sehen, die in der Gegend sehr selten sind. Es sollte jedoch beachtet werden, dass Blutegel aufgrund von Feuchtigkeit allgegenwärtig sind.

Die beste Zeit, um den Sinharaja-Wald zu entdecken: von Dezember bis April und von August bis September.

Knuckles Gebirge

Die Knuckles Gebirge umfasst eine Fläche von etwa 21.000 Hektar nordöstlich von Kandy. Der Name „Knuckles“ wurde von den ersten britischen Topographen vergeben. Er kommt von der Tatsache, dass die fünf Hauptgipfel dieser Bergkette (Kirigalpottha, Gombaniya, Knuckles, Koboneelagala und Dotulugala) den Fingern einer engen Faust ähneln.

Die Einheimischen nenne die Bergkette „Dumbara Kanduvetiya“, was „Nebelberge von Dumbara“ bedeutet. Tatsächlich ist der Nebel sehr präsent, was dem Massiv eine Menge Charme verleiht. Über den ästhetischen Aspekt hinaus ist der Nebel von großem wissenschaftlichem Interesse, da er ein Mikroklima schafft. Seit 2010 sind das Knuckles Gebirge sowie die Hortons Plains und das Peak Wilderness Sanctuary unter dem Namen „Central Highlands of Sri Lanka“ als UNESCO Weltkulturerbe gelistet.

Das Knuckles Gebirge besteht aus 35 Gipfeln über 1000m, 20 bis mehr als 1500m und 2 bis mehr als 2000m. Es ist ein Paradies für Wanderer aller Niveaus, aber auch für diejenigen, die gerne Mountainbike fahren. Viele Wege kreuzen sich und wechseln sich ab: atemberaubende Aussichten auf das Tal, Teeplantagen, grüne Reisfelder, dichte Wälder, klare Flüsse und spektakuläre Wasserfälle. Knuckles enthält auch zahlreiche Vögel (mehr als 120 Arten), Säugetiere wie Elefanten, Leoparden, Büffel, Wildschweine und Rehe, sowie viele Arten von kleinen Reptilien.

Die beste Zeit, im Knuckles Gebirge zu wandern: von Dezember bis Februar.

Horton Plains Nationalpark

Der Horton Plains National Park liegt etwa 20 km südlich von Nuwara Eliya, der höchsten Stadt Sri Lankas, mit einer durchschnittlichen Höhe von 2.200 m. Wie das Knuckles Gebirge ist dieser 3.160 Hektar große Park Teil des „Central Highlands of Sri Lanka“. In diesen Ebenen von Horton Plains haben die drei größten Flüsse Sri Lankas ihren Ursprung. In der Tat regnet es häufig auf diesem geschützten Gebiet, aber wir beobachten eine Trockenzeit von Januar bis März.

Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 13 ° C und der Park ist oft in einen dichten Nebel getaucht, der Sie zwingt, früh zu gehen. In der Tat verhindert der Nebel, der gegen 10 Uhr aufsteigt, jegliche Sicht. Früh aufstehen ist es wert, die Landschaft ist unglaublich schön und das „Ende der Welt“, das „World’s End“, ist definitiv eine Reise wert. In der Tat bietet dieser Aussichtspunkt auf einer Klippe von 884 m ein außergewöhnliches Panorama. Es ist auch ratsam, früh am World’s End anzukommen, um einen wunderschönen Sonnenaufgang zu genießen. Sehr schöne Wasserfälle sind auch im Park zu sehen.

In Bezug auf Flora und Fauna ist der Horton Plains Nationalpark auch dafür bekannt, viele endemische Arten zu beherbergen. Der Park hat fast 750 Arten von Pflanzen und 52 Vogelarten (plus 11 Arten von Zugvögeln, die dort zwischen November und März halten). Sie können auch viele Schmetterlinge, Hirsche, Bären, Wildschweine, Affen und Eidechsen treffen. Mit etwas Glück können Sie auch Leoparden sehen (in der Region sind es etwa 45). Leider wurden die Elefantenherden, die einst in den Ebenen lebten, von kolonialen Jägern getötet.

Die beste Zeit, um Horton Plains Nationalpark zu entdecken: November bis März.

Adam’s Peak

Der Adam’s Peak oder „Sri Pada“ auf Singhalesisch, erhebt sich auf 2243m und ist damit der vierthöchste Gipfel der Insel. Er befindet sich in der Peak Wilderness Protected Area, einem Gebiet des Horton Plains Nationalparks und ist daher Teil des „Central Highlands of Sri Lanka“, der seit 2010 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes steht.

Es ist ein einzigartiger Ort auf der Welt, wo sich Pilger von vier Glaubensrichtungen jedes Jahr zwischen Dezember und Mai treffen. Tatsächlich besteigen Buddhisten, Hindus, Muslime und Christen diesen Berg, der als heilige Pilgerfahrt gilt. Dies liegt an der Tatsache, dass der fast zwei Meter tiefe Hohlraum, der an der Spitze des Berges in den Fels gegraben wurde, als Fußabdruck betrachtet wird. Manche Leute denken, dass hier Adam zuerst auf den Boden trat, nachdem er aus dem Paradies vertrieben wurde, andere sehen den heiligen Abdruck des Buddha, während andere denken, dass es eine Spur der Passage von Vishnu oder Shiva ist…

Wie auch immer, dieser Anstieg von 5200 Stufen bietet viele einzigartige spirituelle Erfahrungen. Vor allem die Tage des Vollmondes (Poya-Tag) sind sehr beliebt für den Anstieg. Die Vollmondtage sind jedoch Tage, an denen die Menge sehr dicht sein kann und es daher nicht sicher ist, die Spitze zu erreichen.

Der Aufstieg wird in der Regel nachts durchgeführt, um die Hitze zu vermeiden, aber vor allem um eines der schönsten Panoramen bei Sonnenaufgang zu genießen. Es ist wichtig sich mit warmen Kleidern zu bedecken, da es an der Spitze besonders kalt ist wegen des Windes.

Die beste Zeit, den Adams Peak zu besteigen: von Dezember bis Februar.

Ella

Ella ist kein Nationalpark, sondern eine kleine Stadt im Herzen der „Tea Region“. Diese auf einer Höhe von 1041 Metern liegende Stadt liegt zwischen dem „Hochland von Sri Lanka“, wo es kühler ist und den verschiedenen Ebenen von Sri Lanka. Hier ist die Fauna und Flora sehr üppig und die umliegenden Hügel sind mit Teeplantagen bedeckt. Die Stadt, deren Atmosphäre einzigartig in Sri Lanka ist, ist der Ausgangspunkt für viele Wanderungen. Die berühmtesten Wanderungen sind der Little Adams Peak, Ella Rock, aber auch der Lipton’s Seat, welcher ein wenig weiter in der Nähe von Haputale liegt.

Der Little Adams Peak hat seinen Namen natürlich von dem oben erwähnten berühmten Adam’s Peak. Er wurde übernommen, da die beiden Gipfel die gleiche Form haben. Jedoch hat der Little Adams Peak, anders als sein großer Bruder, keinen religiösen Charakter. Um den Gipfel zu erreichen, der die Region auf 1141 Metern über dem Meeresspiegel dominiert, dauert es etwa eine Stunde. Dieser schöne Spaziergang ermöglicht es Ihnen, inmitten von Teeplantagen vorbeizugehen. An der Spitze genießen Sie einen herrlichen 360-Grad-Blick auf die umliegenden Täler. Der Schwierigkeitsgrad ist in der Regel einfach, außer das Ende, welches ein wenig „Klettern“ erfordert.

Vom Ella Rock haben Sie einen tollen Blick auf den Little Adams Peak. Der Anfang ist sehr leicht zugänglich. Sie brauchen jedoch eine Karte, um den richtigen Weg zu finden. Das Ende ist etwas schwieriger, vorallem in der Regenzeit. Während der Wanderung folgen Sie der Eisenbahnstrecke, durchqueren viele Dörfer, einen Eukalyptuswald und passieren einige Teeplantagen. Der Ella Rock bietet einen schönen Blick auf das Tal.

Schließlich bietet der Lipton Seat eine hervorragende Aussicht, wo Sie von Teeplantagen umgeben sind. Sein Name kommt von der Tatsache, dass Sir Thomas Lipton, der berühmteste Teezüchter des Britischen Imperiums, gerne hierher kam, um seine Anwesen zu betrachten. Es ist eines der schönsten Panoramen der Insel.

Die beste Zeit, um die Ella-Region zu entdecken: von Dezember bis April.

Schauen Sie sich unser Video über die Tee Region an:

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